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Innradweg

Etappe 1 Maloja - La Punt

Nahe dem am Westende des Silser Sees gelegenen Passdorf und Urlaubsort Maloja tritt der Inn als kleiner Wiesenbach seine lange Reise an. Unweit seines Ursprungs liegt die Europäische Wasserscheide am Piz Lunghin. Maloja ist der Ausgangspunkt des Inntalradweges. Vorerst auf der Oberengadiner Hauptstraße führt der Radweg entlang dem Silser See nach Sils mit dem Nietzsche-Haus und weiter auf einer Naturstraße am rechten Ufer des Silvaplanersees nach Silvaplana. Neben Maloja sind auch Sils und Silvaplana beliebte Sommer- und Winterferienorte am Oberengadiner Seenplateau. Das touristische Zentrum des Oberengadins ist St. Moritz, als Kur- und Wintersportort weltbekannt. 1928 und 1948 war St. Moritz Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Am Lej da San Murezzan und am idyllischen, kleinen Lej da Staz, oder direkt entlang der Innschlucht «Charandüra» verläuft der Radweg von St. Moritz nach Celerina, mit der auf einer Anhöhe gelegenen Kirche San Gian, deren ältester Teil aus dem 13. Jh. stammt. Es geht weiter über Punt Muragl nach Samedan, dem Hauptort des Oberengadins. Ein Radweg führt von Pontresina, dem traditionsreichen Ferienort und bekannten Bergsteigerzentrum nach Punt Muragl, wo er in den Inntalradweg einmündet. Von Samedan verläuft der Radweg vorbei an den idyllisch gelegenen Ferienorten Bever und La Punt.

Etappe 2 von La Punt - Martina

Von La Punt führt die zweite Etappe des Innradweges über Madulain, Zuoz und S-chanf mit ihren stilvollen Bauern- und Patrizierhäusern inmitten einer intakten Landschaft. Durch dichten Wald gelangt man nach längerer Abfahrt nach Zernez, vorbei am Dörfchen Cinuos-chel, das als Fraktion von S-chanf die letzte politische Ortschaft im Oberengadin ist. Von Zernez führt der Radweg auf der Talsohle dem Inn entlang nach Susch. «La Tuor» und die Kirche prägen das Dorfbild. Im Dreieck zwischen Scuol, Zernez und Davos liegt das Passdorf am Flüela, ideal für Ausflüge in die angrenzenden Orte und Talschaften. Susch ist der einzige Ort des Unterengadins, in welchem der Inn mitten durch das Dorf fliesst. Es bildet mit dem Flüelapass und dem Vereinatunnel den einzigen Verkehrsknotenpunkt nach Nordwesten. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der Festung «Rohan». Weiter der Route folgend wird das Dorf Lavin erreicht. Die Wandmalereien der Kirche San Güerg (entstanden um 1500) zählen zu den wertvollsten Kunstdenkmälern Graubündens. Im Zuge der Reformation wurden die Malereien 1529 vollständig mit Kalktünche überstrichen und kamen erst 1956 bei der letzten Kirchenrenovation wieder zum Vorschein. Tagsüber kann die Kirche frei besichtigt werden. Auf einer markierten Feldstrasse in Richtung Guarda liegen die Ruinen des Weilers «Gonda», dessen Abgang bis heute rätselhaft bleibt. Weiter verläuft die Route in das Dorf Ftan. Die mehr als 400 Jahre alte Mühle ist noch in Betrieb und kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Von Ftan führt ein Sessellift in das auch ab Scuol mit der Gondelbahn erschlossene Wandergebiet, Motta Naluns auf ca. 2'150 Meter. Die Ferienregion Engadin Scuol hat, eingebettet zwischen den markanten Silvretta-Gipfeln und den Engadiner Dolomiten, ihre kulturellen Werte sowie eine intakte Natur bewahrt. Ob Wanderungen im nahen Schweizerischen Nationalpark, Raften auf dem Inn oder Golfspielen - die Region bietet vielerlei Möglichkeiten. Ein Besuch im Engadin Bad Scuol mit Innen- und Aussenbecken, Sauna, Dampfbad und römisch-irischem Bad trägt zur Erholung während der Bike-Tour bei. Bei einem Dorfrundgang durch die beiden erhaltenen Dorfteile wird die Kultur des Hauptortes mit seinen typischen Engadiner Häusern und Mineralwasserbrunnen wider gespiegelt. Sent, berühmt für seine barocken Giebel - «Senter Giebel» - hat ebenfalls seinen Charme beibehalten. Tarasp und Vulpera liegen in etwas erhöhter, freier Lage auf der anderen Talseite. Das im Jahre 1040 erbaute Schloss Tarasp ist von weitem durch das ganze Tal sichtbar. Das Wahrzeichen des Unterengadins kann täglich unter Führung besichtigt werden. Zwischen Scuol und dem Grenzübergang in Martina führt der Inn-Radweg vorbei an Ramosch mit seiner Burgruine Tschanüff und mit Sicht auf das hoch gelegene Dorf Tschlin dem Inn entlang. Tipp: - Guarda und Ardez sind die am besten erhaltenen Dörfer des Unterengadins. Alte Engadiner Häuser mit ihren Sgraffitoverzierungen geben beiden Orten ihren Charakter. Das auf einer Sonnenterrasse gelegene Guarda mit seinem «Schellenursli-Haus» erhielt 1975 den Henri-Louis-Wakker-Preis für das intakt erhaltene Dorfbild und Ardez mit der Ruine Steinsberg steht unter europäischem Denkmalschutz. - Als Wahrzeichen des Unterengadins überblickt das 1040 erbaute Schloss Tarasp majestätisch und bedächtig die Region. Tarasp gehörte bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu Österreich. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurde das Schloss in desolatem Zustand vom K.A. Lingner, Kurgast und Erfinder des Odol-Mundwassers, für CHF 20 000 gekauft und sehr aufwändig renoviert. Die Aussicht aus der hohen Warte über das Unterengadin ist besonders empfehlenswert. Orgelkonzerte auf der klangvollen Holz-Orgel mit 3000 Pfeifen schallen immer wieder - im Sommer und Winter - durch das Gemäuer und begeistern die Besucher nachhaltig. Weiter finden regelmässig Schlossführungen statt, im Sommer täglich.